ARCHITEKTUR STÄDTEBAU DENKMALPFLEGE

Paulikloster
Brandenburg / Havel

Das Dominikanerkloster St. Pauli stellt ein überregional anerkanntes und bedeutendes Denkmal dar. Es entstand zeitgleich mit der Neustadt im 12. / 13. Jhdt. auf markgräflichem Grund und gilt als herausragendes Beispiel der Backsteingotik bei Klosteranlagen. Die Zerstörungen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges hinterließen eine Ruine, die seit 2003 restauriert, rekonstruiert und zum Archäologischen Landesmuseum und Veranstaltungszentrum umgebaut wurde. Die vorhandene Denkmalruine war Maßgabe und Ausgangspunkt der Planung und zukünftigen Nutzung. Die äußere Gestalt des Klosters wird durch die Wiederherstellung der historischen Kubatur gekennzeichnet und komplettiert die Stadtsilhouette nach historischem Bild.

Planungs- und Bauzeit
2003-2007
Leistungsphasen
1-9

© Fotos: Felix Löchner

Ruine ca. 2003